Christenverfolgung dürfte für die meisten von uns in unserem Land noch keine große Aufmerksamkeit gefunden haben, die meisten werden darüber gar nicht nachdenken, und sich die Frage stellen, ob eine Christenverfolgung überhaupt noch existiert. In den Medien hört man zur Zeit noch relativ wenig zu dieser Thematik. Auch wenn darüber nicht einmal berichtet wird, so ist die Situation für viele Christen auf der Welt in den letzten Jahren immer schwieriger und gefährlicher geworden. Der maßgebliche Bericht zur gegenwärtigen Situation ist der Weltverfolgungsindex (WVI) des christlichen Hilfswerks „Open Doors“. Laut dem aktuellen Bericht sind weltweit über 380 Millionen Christen (ca. jeder siebte Christ weltweit) von einem hohen bis extremen Maß an Verfolgung und Diskriminierung betroffen.

Wo werden Christen am meisten verfolgt? Die Liste bewertet Länder nach einem Punktesystem (von 0 (gar keine Verfolgung) bis 100 Punkte für extreme Verfolgung). Am gefährlichsten leben Christen in Nordkorea, das die Rangliste seit Jahren anführt. Die zehn am höchsten eingestuften Länder im WVI sind:

  1. Nordkorea (extremes Ausmaß an staatlicher Unterdrückung)
  2. Somalia
  3. Jemen
  4. Sudan
  5. Eritrea
  6. Syrien (massiver Anstieg der Gewalt)
  7. Nigeria (das weltweite Epizentrum tödlicher Gewalt, hier sterben prozentual die meisten Christen durch Anschläge).
  8. Pakistan
  9. Libyen
  10. Iran

Durch wen werden Christen am meisten verfolgt? Die Triebkräfte der Verfolgung lassen sich in drei gesellschaftliche und religiöse Hauptformen unterteilen:

  1. Islam (ca.70-80% der Top 50 Länder): In Ländern wie Somalia, Jemen, Libyen, Afghanistan oder Syrien gehen die Verfolgungen von islamischen Milizen, wie dem IS oder Boku Haram, aber auch von der eigenen Familie und dem sozialen Umfeld aus, wenn jemand vom Islam zum Christentum konvertiert.
  2. Kommunistische/autokratische Regime (staatlicher Atheismus): In Nordkorea und zunehmend auch in China geht die Verfolgung direkt vom Staat aus. Das Christentum, besonders der katholische Glaube, wird als Bedrohung für das Herrschaftssystem angesehen. Christen drohen Arbeitslager oder Haft, und nicht wenige verschwinden spurlos für immer.
  3. Religiöser Nationalismus: In Indien (Platz 12) treibt ein aggressiver Hindunationalismus die Verfolgung immer brutaler voran. Lokale Behörden und extremistische Gruppen dulden keine Abweichung von der nationalreligiösen Identität, was sehr oft zu Gewalt gegen Kinder führt, und gegen kirchliche Sozialstationen, wie Krankenhäuser, Schulen, Kinderheimen und Altenheime. In Myanmar zeigt sich ein ähnliches Bild durch radikalen buddhistischen Nationalismus, ja auch den gibt es tatsächlich.

Prozentuale und statistische Verteilung:

  1. Regionale Betroffenheit: Das Problem ist extrem ungleich verteilt: In Asien wird statistisch gesehen jeder zweite bis dritte Christ verfolgt (ca. 40%), während es in Afrika (insbesondere Südsahara-Afrika) etwa jeder fünfte Christ ist (ca. 20%).
  2. Tödliche Gewalt: Obwohl die strukturelle Unterdrückung in Nordkorea am höchsten ist, sterben die meisten Christen in Nigeria. Weit über 70% der weltweit dokumentierten Morde an Christen aufgrund ihres Glaubens, entfallen auf dieses Land.

In Deutschland ist die Zahl der Straftaten gegen Kirchen und christliche Symbole seit 2015 spürbar angestiegen. In den letzten Jahren ist ein sprunghafter Anstieg festzustellen. Die offizielle Bundesstatistik zur politisch motivierten Kriminalität (PMK) und internationale Berichte, wie die Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Europa (OIDAC), zeigen einen deutlichen Höchststand bei bestimmten Delikten. Die Situation lässt sich anhand der polizeilichen Erkenntnissen wie folgt zusammenfassen: Wo und wie geschehen die meisten Übergriffe?

  1. Brandanschläge und Vandalismus: Deutschland verzeichnet im europäischen Vergleich eine besonders hohe Zahl an Brandstiftungen gegen Kirchen. Die meisten Vorfälle ereignen sich direkt an oder in den Kirchen (z. B.: Sachbeschädigungen, Exkremente und Körperflüssigkeiten in Weihwasserbecken und Altären, Einbrüche, sowie Diebstahl von Sakralgegenständen).
  2. Öffentlicher Raum: Personenbezogene Angriffe (z. B.: Beleidigungen oder körperliche Attacken wegen des Tragens eines Kreuzes) geschehen meisten im öffentlichen Raum, auf Straßen oder in Bahnhöfen.
  3. Im öffentlichen Rundfunk und Fernsehen: Immer deutlicher und massiver zeigen sich Entgleisungen, bei denen nicht nur die Kirche und ihre Amtsträger weit über einen tolerierbaren Aspekt diskreditiert werden. Für einige Sendeanstalten scheint es mittlerweile zum guten Ton zu gehören, den christlichen Glauben ganz besonders bezogen auf den Erlösertod unseres Heilands Jesus Christus oder die Marienfrömmigkeit derart abscheulich zu verunglimpfen, dass dieses mitnichten noch als von künstlerischer Freiheit abgedeckt bezeichnet werden kann. Die Herabwürdigung des christlichen Glaubens geschieht in einer derartigen Intensivität, dass die Intention der Akteure deutlich festzustellen ist, nämlich religiöse Gefühle absichtlich verletzen zu wollen und maximal provozieren zu wollen, indem man den Glauben in den Dreck tritt, der (der Glaube) vielen Menschen Tröstung und Halt ist, der Unzähligen heilig ist!
  4. Störungen von Gottesdiensten und Drohungen: Immer häufiger kommt es zu gezielten Störungen von Gottesdiensten durch sogenannte Aktivisten oder Randalierer, sowie zu massiven Drohungen gegen Geistliche und Gemeinden, die in Einzelfällen sogar zu Absagen von öffentlichen Gottesdiensten in unserem Land schon geführt hat.

Wer sind die Täter (Islamisten, Aktivisten)? Die Täterstrukturen sind laut Berichten des Bundeskriminalamtes (BKA) sehr diversifiziert. Im Gegenteil einer weit verbreiteten Annahme gehen die registrierten Taten keineswegs nur auf eine einzige Gruppe zurück:

  1. Mehrheitlich ausländische Staatsbürger aus muslimischen Ländern: In den offiziellen aufgeklärten Fällen christenfeindlicher Straftaten besaß die große Mehrheit der Täter (ca. 90%) keine deutsche Staatsangehörigkeit.
  2. Politisch motivierte Täter (links, rechts, islamistisch und andere religiöse Ideologien):
    1. Politischer Linksextremismus/Radikaler Säkularismus: Einige Angriffe (insbesondere Schmierereien, Sachbestätigungen und Störungen) werden von Tätern aus dem linksextremistischen oder militant atheistischen Milieu verübt. Kirchen werden hierbei oft als Symbole für eine vermeintlich „rückschrittliche“ oder „patriarchale“ Gesellschaft attackiert (z.B.: im Kontext von Debatten, ob Abtreibungen Morde an Säuglingen darstellen). Für mich als Mensch und gläubiger Katholik persönlich und nicht als Mitglied der Bayernpartei geht es um den Kontext von Debatten um den brutalen, grausamen Kindermord durch das Verbrechen der Abtreibung.
    2. Islamismus: Es gibt eine reale und immer intensivere wachsende Gefährdung durch islamistischen Extremismus. Sicherheitsbehörden konnten in der jüngeren Vergangenheit mehrfach geplante, teils vom IS inspirierte Anschläge auf Kirchen (z. B.: Kölner Dom, Weihnachtsgottesdienste) rechtzeitig vereiteln. Es kommt immer häufiger zu Übergriffen durch radikale Muslime (auch durch zweite und dritte Generationen von Menschen, die in Deutschland geboren sind, und deren Eltern oder Großeltern aus islamischen Ländern eingewandert sind) auf Christen im öffentlichen Raum, christliche Zeichen im öffentlichen Raum, wie z.B.: Kreuze oder Heiligenfiguren, besonders, wenn es sich Darstellungen der Mutter Gottes handelt. Auch in Flüchtlingsunterkünften müssen christliche Flüchtlinge oft separat untergebracht werden und zusätzlich durch Sicherheitspersonal geschützt werden vor Übergriffen muslimischer Extremisten. Auch in Schulen werden Kinder aus christlichen Familien zunehmend von Kindern aus muslimischen Familien angegangen und zunehmend auch körperlich angegriffen.
    3. Politischer Extremismus: Es kommt zunehmend ebenfalls zu Beschädigungen und Angriffen durch rechtsradikalistische Täter, besonders, wenn Kirchen sich für die Menschenwürde einsetzen, die der liebe Gott einem jeden Menschen gegeben hat, und die als höchstes Gut verteidigt werden muss. Im rechtsextremistischen Milieu macht sich immer deutlicher ein neuheidnischer Germanenkult breit, da der christliche Glaube nicht mit der arischen Ideologie kompatibel ist.
    4. Unpolitische Kriminelle (Beschaffungskriminalität). Der kleinste Anteil der Einbrüche und Verwüstungen in Kirchen hat keinen weltanschaulichen Hintergrund, sondern wird von Dieben (Beschaffungskriminalität) verübt. Diese Taten fließen oft gar nicht in die Statistik der „christenfeindlichen“ Delikten ein, da kein politisches Motiv nachweisbar ist.

Die aktuellen Zahlen im Überblick:

  1. Angriffe auf Kirchengebäude: Die Zahl politisch motivierter Delikte gegen Kirchen beläuft sich bis April diesen Jahres laut BKA Statistik auf 111 Fälle (ein Zunahme von 20% zum Vorjahr).
  2. Antichristliche Straftaten: Die Behörden registrierten bis April diesen Jahres 340 spezifisch „christenfeindlich“ motivierte Straftaten bundesweit, darunter schwere Körperverletzung, einfache Körperverletzung, Bedrohungen und massive Sachbeschädigungen.

Die Verteilung von Straftaten gegen Christen und Kirchen in Deutschland orientiert sich statistisch an Ballungsräumen, Einwohnerzahlen und der lokalen Präsenz religiöser Gemeinschaften. Da die offiziellen Bundesstatistiken des BKA zur politisch motivierten Kriminalität (Christenfeindlichkeit) nicht flächendeckend nach Städten oder Stadtteilen aufgeschlüsselt werden, lässt sich das Risiko anhand von Länderstatistiken, Berichten christlicher Organisationen (wie der ODAC) und polizeilicher Lagebilder präzise lokalisieren.

In welchen Bundesländern ist mit den meisten Vorfällen zu rechnen? Das höchste Gesamtaufkommen an Übergriffen und Sachbeschädigungen verzeichnen die bevölkerungsreichsten Bundesländer, sowie die großen Stadtstaaten, da hier extremistische Gruppierungen und soziale Konflikte räumlich am dichtesten aufeinandertreffen :

  1. Nordrhein-Westfalen (NRW)
    Das einwohnerreichste Bundesland führt die Gesamtzahlen häufig an. Das Landeskriminalamt (LKA) verzeichnet seit Jahren einen massiven Anstieg von „christenfeindlich“ motivierten Straftaten, sowie von Vandalismus, z.B.: zerstörte Statuen, zerstörte Kreuze, Schändungen von Sakralgegenständen in Kirchen, von mehreren hundert im Jahr.
  2. Bayern
    Trotz einer allgemein niedrigen Kriminalitätsrate steigen die Zahlen auch hier seit 2015 überproportional stark rasant an. Das bayerische Landeskriminalamt registrierte bis April diesen Jahres bereits 230 Sachbeschädigungen an Kirchen und Kapellen, sowie einen massiven Anstieg christenfeindlicher Delikte.
  3. Berlin
    Als Stadtstaat hat Berlin die höchste überproportionalste Dichte an politisch motivierter Kriminalität gegen Kirchen und als Christen kenntliche Personen. Ausschlaggebend ist hier eine der größten linksextremistischen Ballungsgebiete ganz Deutschlands.

Wo ist die intensivste und brutalste Gewalt zu erwarten?

Physische Gewalt (Körperverletzungen) bis hin zu schweren Gewaltdelikten konzentrieren sich in Deutschland im Wesentlichen auf zwei spezifische soziale und räumliche Umgebungen:

  1. Großstädtische Ballungsräume:
    Die brutalsten Einzeltaten im Alltag geschehen primär in urbanen Großstädten (insbesondere in bestimmten Stadtteilen von Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg oder dem Ruhrgebiet)
    1. Risikofaktoren: Das offene Tragen christlicher Symbole (wie ein Kreuz) oder dem Anschein nach durch Kleidung oder Sprache missionieren zu wollen, führt hier punktuell zu massiven psychischen und physischen Angriffen.
    2. Täterprofil: Diese Form der spontanen, in den allermeisten Fällen als brutaler Gewalt auf der Straße wird in den Städten vermehrt von radikalisierten Personen mit islamistischen Hintergrund oder linksextremistischen Intensivtätern verübt.
  2. Unterkünfte für Geflüchtete (Asylbewerberheime): Sowohl polizeiliche Erkenntnisse als auch Hilfsorganisationen bestätigen, dass die intensivste anhaltendste und brutalste Gewalt gegen Christen innerhalb von Flüchtlingsunterkünften droht und geschieht.
    1. Risikofaktoren: Christliche Konvertiten (Menschen, die vorwiegend vom Islam zum Christentum übergetreten sind) leben dort oft auf engsten Raum mit radikalisierten Muslimen zusammen.
    2. Intensivtäter: Die Gewalt reicht hier von permanenter psychischer Schikane, Bedrohung mit dem Tod und Ausgrenzung bis hin zu schweren gemeinschaftlichen Körperverletzungen. Es gehört zur traurigen Realität, dass es täglich zu massiven Angriffen auf Christen durch Muslime in Flüchtlingsunterkünften kommt. Da Betroffene dem Täterumfeld nicht entweichen können, gilt diese Umgebung als die gefährlichste für christliche Minderheiten in Deutschland.
  3. Spezifische ländliche Regionen (gezielte Drohungen): In kleineren Städten oder ländlichen Regionen (in Teilen Bayerns) richtet sich die Intensität oft in Form von schweren Drohungen gegen Amtsträger. Mehrfach mussten bereits Kirchengemeinden oder einzelne Geistliche Gottesdienste oder soziale Veranstaltungen absagen, weil konkrete Morddrohungen aus dem islamistischen Spektrum einginge

Zusammenfassung:

Während Kirchenvandalismus und Brandstiftungen flächendeckend in ganz Deutschland (mit Schwerpunkt in NRW und Bayern) vorkommen, konzentriert sich die brutale Gewalt gegen Personen auf die Brennpunkte großer Metropolen im öffentlichen Raum, sowie auf Geflüchtetenunterkünften, in denen insbesondere Konvertiten extrem gefährdet sind. Erstaunlich ist, dass dort, wo der christliche Glaube am meisten verfolgt und unterdrückt wird, der Glaube am stärksten sich ausbreitet. Es ist ein „Mysterium Fidei“, ein Geheimnis unseres Glaubens, dass wie in den Anfängen des Christentums das Leid und das Blut der Märtyrer und der Verfolgten zum Samen der Kirche wird. Weiterhin ist bemerkenswert, dass ausgerechnet die Jugend dort zum Glauben findet, wo der Atheismus und der Glaubensabfall, sowie die Verfolgung von Glauben und Kirche am intensivsten sind! Weltweit nimmt die Zahl derer, die zum christlichen Glauben (katholische Kirche) konvertieren oder sich taufen lassen, in der letzten Zeit massiv zu. In Frankreich auf den britischen Inseln gibt es einen regelrechten Andrang junger Menschen auf die katholische Kirche. Weiter ist bemerkenswert, dass die jungen Menschen nicht sich für die alten Klamotten und Slogans der Alt-68er interessieren, die ja in Deutschland Fundament linken sogenannten synodalen Weges sind, der in Wirklichkeit nichts anderes als ein synodaler Irrweg ist, der nur interessant ist für das letzte Bißchen, was von frustrierten Alt-68ern und einer sympathisierenden Minderheit noch übrig geblieben ist. Die Jugend hat einen enormen Hunger nach Authentizität und nach Wahrheit. Sie interessieren sich nicht für Zirkusmessen linksgrün motivierten Predigten, die gegen die Lehre der Kirche und den unverfälschten katholischen Glauben hetzen. Sie interessieren sich nicht für eine verweltlichte Kirche! Die Jugend geht zu traditionellen Gottesdiensten überproportional stark in jene Gottesdienste, die in vorkonziliarer Zeit gefeiert wurden. Die Wahrheit und tiefe Ehrfurcht des alten Messritus trifft die jungen Menschen in der Tiefe ihres Herzens. Besonders hier finden sie große Andacht und Ehrfurcht, Wahrheit und Authentizität! Nun die Frage an jeden von uns selbst: Leben wir unseren katholischen Glauben, setzen wir uns dort zur Wehr, wo der Glaube angegriffen und lächerlich gemacht wird? Möge der liebe Gott all jenen beistehen, die wegen ihres Glaubens an den einzig wahren Glauben Verfolgung und Benachteiligung erleiden, und möge er uns allen den Mut und die Kraft geben, in Europa und in Deutschland einer menschenfeindlichen Ideologie, egal ob sie unter dem Deckmantel einer politischen Richtung oder einer menschenverachtenden und gewaltverherrlichenden Pseudoreligion durch sich zunehmend radikalisierenden Extremisten daherkommt, sich ausbreitet zu verwehren, und nicht zulassen, dass auch bei uns Christen wegen ihres Glaubens umgebracht werden! Wehret den Anfängen!! Nicht alle Meinungen in diesem Beitrag müssen auch Meinungen der Bayernpartei sein.
(Foto: DISTRIKT DEUTSCHLAND)

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