Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ist die leibliche Mutter unseres Heilands Jesus Christus. Der heilige Josef von Nazaret, er ist, wie uns die heilige Schrift berichtet, der Stiefvater bzw. Pflegevater unseres Heilands. Über Maria und Josef lesen wir im Neuen Testament, an mehreren Stellen der heiligen Evangelien. Im sogenannten Stammbaum Jesu, der korrekter Weise Stammbaum des heiligen Josefs genannt werden müsste, da der heilige Josef ja nicht der leibliche Vater unseres Heilands gewesen ist. Wie schaut es aber auf der Seite Mariens aus, mit den Vorfahren Jesu? Da wird es spannend! Im Neuen Testament finden wir über die Eltern Mariens, die Großeltern Jesu, kein einziges Wort. Dennoch sind sie bekannt! In den Neutestamentarischen Apokryphen, genauer gesagt im Protoevangelium des Jakobus wird von ihnen berichtet. Bevor wir uns aber mit ihnen weiter beschäftigen, wollen wir erst mal erklären, was diese Apokryphen überhaupt sind, und wie das ganze eingestuft werden muss.

Apokryphen sind Schriften, deren Ursprung nicht hundertprozentig in allen Punkten gesichert ist. Die Kirche hat, geführt durch den heiligen Geist, unseren heutigen Bibelkanon, also die Zusammenstellung der einzelnen biblischen Bücher und Schriften, gewissenhaft und mit großer Sorgfalt zusammengestellt. Schriften und Dokumente, die später aufgetaucht sind, wurden auf Inhalt und Lehre genauestens geprüft. Die Kirche hat, um die größtmöglichste Sicherheit der heiligen Schriften zu gewähren, alles, was nicht absolut zu einhundertprozent zu den bekannten und historisch abgesicherten heiligen Schriften gehörte, sicherheitshalber nicht in den Bibelkanon aufgenommen. So gibt es unter den Apokryphen einerseits Schriften, die so konfus sind, dass es sehr leicht gewesen ist, sie als Fälschung zu entlarven, wie beim angeblichen Kindheitsevangelium eines Thomas oder bei noch phantasievolleren und unsinnigen Pseudoevangelium einer Maria Magdalena oder weiteren. Dann gibt es Apokryphen, die mit den bekannten Schriften im Einklang stehen, aber wo vielleicht nur wenige Sätze enthalten sind, die außergewöhnlich sind und nicht ganz in das große Ganze hineinpassen, so dass die Kirche diese Schriften keine hundertprozentige Authentizität bescheinigen konnte, auch wenn der Großteil ansonsten eher als authentisch betrachtet werden könnte.

Dies trifft z. B.: auf besagtes Protoevangelium des Jakobus zu, in dem wir von den Eltern Mariens hören, den leiblichen Großeltern unseres Heilands Jesus Christus! Anna und Joachim heißen sie. Anna bedeutet „die Begnadete“ und Joachim bedeutet „Gott richtet auf“. Dieses Paar hat, wie im Protoevangelium des Jakobus zu lesen ist, zwanzig Jahre sehr unter der Kinderlosigkeit gelitten. Das wohlhabende und gottesfürchtige Paar war voller Schmerz, dass sich keine Schwangerschaft einstellte. In der damaligen jüdischen Gesellschaft galt dieses nämlich als Zeichen des göttlichen Misswollens. Nach Demütigungen in der Gesellschaft, und innigem Gebet – Joachim fastete in der Wüste, Anna klagte im Garten – erschien beiden ein Engel. Dieser verkündete ihnen die Geburt eines Kindes, das „in der ganzen Welt im Mund aller sein wird“. Daraufhin gebar Anna die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria.

Die theologische Bedeutung und Dogmatik:

  1. Brücke zum Erlösungsplan: Anna und Joachim verkörpern die Verbindung des Alten Testamentes (Geschlecht König Davids) mit dem Neuen Testament. Sie bereiteten den menschlichen und geschützten Raum für die Frau, die den Erlöser gebären sollte.
  2. Die unbefleckte Empfängnis: Im Jahre 1854 verkündete Papst Pius IX. das Dogma, dass Maria vom ersten Augenblicks ihres Daseins an (im Schoße ihrer Mutter Anna) durch Gottes Gnade von der Erbsünde bewahrt blieb! Die Gottesmutter Maria kann also wirklich und wahrhaftig als einziger Mensch, in der gesamten Menschheitsgeschichte, als perfekter Mensch betrachtet werden, als wahrlich einzigartig. Dies unterstreicht ihre einzigartige Bedeutung in der göttlichen Heilsgeschichte der Menschheit. Dass die Mutter Gottes kein Mensch wie alle anderen sein konnte, das wird an unzähligen Stellen des Alten Testamentes beschrieben und angekündigt! Für manche Menschen ist diese Wahrheit schwer nachzuvollziehen. Es gibt sogar so manchen armen Tropf, der geblendet von maßloser Selbstüberschätzung, und getrieben durch diabolischen Hass gegen die Wahrheit der heiligen Schrift, und gegen die Wahrheit der römisch-katholischen Kirche, in einer Art der geistigen Umnachtung, nicht müde wird, Gott zu lästern und das Heilige und Wahre in den Dreck zu treten! Oh wie schmerzlich und traurig ist es doch, dass solche Menschen in der irren Annahme, sich selbst erlösen zu können, sich voll und ganz gegen die Liebe und Barmherzigkeit Gottes zu stellen! Die Wahrheit und Erkenntnis des Glaubens können nur dort gefunden werden, wo der Mensch mit ehrlichem und suchendem Herzen sich der Wahrheit Gottes öffnet. Wer glaubt, er könne die göttliche Wahrheit, die Wahrheit des Glaubens, mehr noch die Gewissheit des Glaubens in den Irrlichtern dieser Welt mit den Trugbildern der listigen höllischen Schlange finden, der irrt! Die Wahrheit lässt sich nicht in Völlerei, in Trunksucht und in der Gier nach Macht und Einfluss, im Streben nach Reichtum finden! In der Geschichte der Menschheit, bis in die heutige Gegenwart hinein, gibt es unzählige Beispiele dafür, dass Menschen sich vom guten Weg abgewendet haben und den Versuchungen des Bösen erlegen sind. Besonders ist die Versuchung nach unermesslichem Reichtum, und absoluter Macht über andere. Wieviele sind dadurch verloren gegangen, und sind in die ewige Verdammnis der Hölle geraten!

Die heilige Anna und der heilige Joachim sind große Vorbilder in der demütigen und aufrichtigen Suche, Gottes Willen zu erkennen und zu erfüllen! Manches im Leben braucht eine gewisse Zeit des Gebetes. Wir Menschen tun uns öfters sehr schwer in ehrlicher Demut vor Gott. So manch einer betet und betet, und er wird nicht erhört. Sind wir auch nicht heute schnell dabei, das Ausbleiben einer Gebetserhörung, als göttliche Strafe zu interpretieren, oder mehr noch wie eine Art erwachsenes trotziges Kind uns von Gott abzuwenden, manch einer sogar die Wirklichkeit der göttlichen Existenz zu leugnen? Jeder von uns war irgendwann doch selbst einmal Kind gewesen. Und mit Sicherheit wird jeder sich daran erinnern können, dass es Dinge gegeben hat, die wir haben wollten und die wir nicht von unseren Eltern bekommen haben. Sind deshalb unsere Eltern schlechte Eltern gewesen? Oder ist es nicht gerade genau anders herum? Wie oft mag es gut für uns gewesen sein, dass wir nicht erhalten haben, was wir uns wünschten, was wir haben wollten, weil es für uns nicht gut gewesen wäre, weil wir vielleicht sogar einen Schaden erlitten hätten? Unsere Eltern, die uns liebten, die nur das Beste für uns wollten, und die wussten, was schädlich für uns wäre, ihnen haben wir doch trotz so manchem Nein vertraut und sie geliebt! Und mit genau der gleichen Gewissheit dürfen wir auch auf den lieben Gott schauen.

Haben wir einmal darüber nachgedacht, vor wieviel Schlechtem und Bösem, vor wieviel Schädlichem der liebe Gott uns bewahrt hat, wieviel Böses uns erspart geblieben ist, dadurch, dass wir nicht erhalten haben, was wir wollten? Die heilige Anna und der heilige Joachim sind uns hier ein sehr gutes Vorbild, wie wir besser beten sollten. Wir können und dürfen im Gebet Gott alles vortragen, was wir auf dem Herzen haben. Natürlich dürfen und sollen wir ihm alles vortragen, was wir uns wünschen und erhoffen. Wir sollten dieses aber in der Haltung tun, wie die heilige Anna und der heilige Joachim es taten. Indem wir unsere Bitten an Gott nicht trotzig vortragen, regelrecht fordern, sondern demütig und bescheiden in der Haltung, dass Gott schon weiß, ob das, was wir erbitten, generell wirklich für uns gut ist, und ob jetzt der richtige Augenblick, der richtige Zeitpunkt in unserem Leben jetzt ist.

Anna und Joachim haben zwanzig Jahre gewartet, zwanzig Jahre bevor ihnen der liebe Gott die heilige Maria schenkte. Warum es zwanzig Jahre gedauert hat, das weiß nur der liebe Gott selbst. Aber es wird schon seinen Grund gehabt haben! Wenn wir einmal in unseren eigenen Familie zurückdenken, und wir denken an unsere Großeltern, haben nicht auch wir manchmal gedacht, Oma und Opa wissen einfach alles! Ihre Lebenserfahrung ist sicherlich für viele von uns stets ein guter Ratgeber gewesen.

In vergangenen Zeiten, da hatten die alten Leute eine natürliche Ehrfurcht, eine hohe Wertschätzung, einen hohen Respekt. Wie sieht es denn heute aus mit unseren Großeltern, mit den alten Menschen? Wir brauchen nur in unsere Altenheime zu blicken, auch, wenn hoch engagiertes Personal jeden Tag bis an die Grenzen und darüber hinaus gehen, um unseren alten Leuten einen schönen und würdevollen Lebensabend zu ermöglichen, so tröstet dieses trotzdem nicht über die Wahrheit hinweg, wieviele am Abend doch still und heimlich im Bett liegen und weinen. Was sind uns die alten Menschen in unserer hoch technisierten modernen Gesellschaft noch wert? Stellt man diese Frage im Hinblick auf unsere gegenwärtige Politik, also auf das, was wir aus dem Bundestag hören und sehen, oder auch was wir von so mancher Landesregierung hören und sehen, oder so manchem Stadt- oder Gemeinderat, kann einem anständigen Menschen nur speiübel werden! So manchem Politiker, ganz besonders jenen, die noch das „C“ im Parteinamen haben, was leider heutzutage bestenfalls ein dekorativer Platzhalter noch ist, als ein echtes identitätsstiftendes politisches Richtungszeichen, müsste die Schamesröte im Gesicht leuchten, bei dem, was die Großkopfernten, Selbstherrlichen und Selbstverliebten, ewig besserwisserischen Sprücheklopfer in den vorderen Reihen von sich geben.

Mit Respekt und Wertschätzung, gegenüber unseren Alten hat diese Politik definitiv nichts mehr zu tun! Als vor achtzig Jahren, als der Großteil unserer Heimat in Schutt und Asche lag, sind es doch genau jene gewesen, die heute hochbetagt in unseren Altenheimen leben, die unser Land von neuem aufgebaut haben. Es ist schon sehr befremdlich, wenn wir darüber nachdenken, dass die damals genannten Trümmerfrauen gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen, mit den Alten und Beeinträchtigten sich an die Arbeit gemacht haben, nicht nur unsere Städte und Dörfer, die in Schutt und Asche lagen, in schwerster körperlicher Handarbeit, in diesen Notzeiten, wo oft das Nötigste zum Leben gefehlt hat, wiederaufzubauen, und sie dabei aus der Tiefe ihres Herzens wussten, dass unser Land auch moralisch, sittlich, und menschlich erneuert werden muss. Dieser Generation Aufbau könnte man sie benennen, haben wir zu verdanken, dass unser Land ein gutes neues Fundament erhalten hat, auf dem wir auch heute noch stehen.

Schmerzlich muss aber attestiert werden, dass die politische Verachtung und Geringschätzung unserer alten und betagten, und unseren behinderten Menschen nicht etwas Neues ist, was sich in den letzten Jahren erst entwickelt hat. So dürfen wir auf keinen Fall vergessen, was z. B.: im Jahr 2013 in München auf dem Marstallplatz sich ereignet hat. Damals hat eine Gruppe der Grünen des bayerischen Landtags, einen Müllsack über jenes Denkmal gezogen, das auf dem Münchner Marstallplatz aufgestellt worden ist, zum Zeichen der Erinnerung und der Wertschätzung an jene, die nach dem Krieg sich an die Arbeit gemacht haben. Über diese Mülltüte wurde dann noch das Spruchband gehängt, „Den Falschen kein Denkmal“. Begründet wurde dies von den grünen Extremistinnen und Extremisten damit, dass alle damals alle ausnahmslos Nazis gewesen wären. Was für eine erschreckende Verächtlichmachung und Kollektivierung der Menschen damals. Die Grünen haben vollkommen ignoriert, wieviele Männer und Frauen offen, die meisten aber verborgen Widerstand geleistet haben, und den Verfolgten geholfen haben und vielen sogar Obdach gegeben haben, im Bewusstsein, sich dadurch selbst in Lebensgefahr zu bringen.

Die Väter und Mütter unseres Grundgesetzes haben in beeindruckender Weisheit, den ersten Artikel unseres Grundgesetzes, mit einer Ewigkeitsklausel ausgestattet. Das bedeutet, dass dieser erste Artikel, im Gegensatz zu allen anderen Artikeln des Grundgesetzes weder eingeschränkt noch aufgehoben werden kann. Seien die Stimmen aus der Politik noch so viele, der erste Artikel ist und bleibt unantastbar. Dieser Artikel heißt, „Die Würde des Menschen ist unantastbar“! Nach dem unvorstellbaren grausamen Verbrechen einer menschenverachtenden und gotteslästerlichen Ideologie sollte durch diese Ewigkeitsklausel des ersten Artikels eine unüberwindliche Grenze, eine rote Linie gezogen werden für alle Politiker, die folgen sollten in der Geschichte unseres Landes.

Wenn wir heute sehen, wie fatal Pläne der politisch Verantwortlichen sind, die voll und ganz zu Lasten der Alten, der Kranken und der Pflegebedürftigen gehen, und andererseits in einer Rhetorik, die es vor knapp hundert Jahren schon einmal gegeben hat, die dazu aufrief: „Wir müssen wieder kriegstüchtig werden“, müssen bei uns alle Warnglocken und Sirenen unüberhörbar klingen. Damals war es zwar anders, aber dennoch ähnlich. „Wehret den Anfängen“, so muss die Parole in unserer Zeit heißen! Wenn Politik wieder darüber diskutiert, welches Menschenleben wertvoller oder nützlicher ist im Vergleich zu anderen, dann begehen wir als Christen, wenn wir unseren Glauben ernst nehmen, eine Todsünde, eine Gräueltat, mehr noch ein zum Himmel schreiendes Unrecht, wenn wir nicht unsere Stimmen erheben und uns mutig den Scharfmachern der politischen Gegenwart uns entgegenstellen!

Ein alter Domkapitular im hohen Dom zu Köln warnte damals im Vorfeld von der Kanzel herab das Volk Gottes mit den Worten: „Eine Lüge humpelt durch die Welt.“ Heute humpelt die Lüge zwar nicht mehr, sondern sie tritt uns unter fadenscheinigen Floskeln und politischem Verklausulieren gegenüber. Wir müssen uns die Frage stellen, dürfen wir zu lassen, dass politisch Verantwortliche sich ungestraft, mehr noch öffentlich selbst transzendierend nicht nur über Recht und Gesetz, sondern auch über Anstand hinwegsetzen, den ersten Artikel des Grundgesetzes lachend ignorierend, tun und lassen können, was sie wollen, da sie durch vollkommen überzogene Diäten die finanziellen Möglichkeiten dazu haben! Muss nicht jedem anständigen Menschen die Fassungslosigkeit im Angesicht stehen, wenn man bedenkt, dass Politiker heutzutage sich im Ausland einen Menschen kaufen können! Nach unseren Gesetzen ist Menschenhandel verboten, und dennoch wird er vor den Augen der Öffentlichkeit ungeschminkt und schamlos praktiziert von jenen, die durch des Volkes Fleiß viel zu gut vergütet werden.

Auch damals waren auf einmal nicht alle mehr vor dem Gesetz gleich! Einige standen auf einmal über Gesetz, Ordnung und Anstand! Blanker Hohn und Spott ist es doch, wenn solche Leute die Frechheit haben, zu behaupten, sie wären Politiker einer „christlichen“ Partei! Im Zentrum der Macht wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass für den Tag X alles bereit ist. Diese „christlichen“ Politiker philosophieren öffentlich darüber, dass es doch jedem selbstverständlich klar sein müsste, dass nicht jedes Leben eines Menschen gleichwertig ist. In der Vergangenheit hieß das „Selektion“, heute kommt es in neuem Gewand daher und heißt „Triage“! Alles weg, was für die Gesellschaft keinen Nutzen bringt, was Ballast ist, unnötig Geld kostet und Ressourcen verschlingt! Warum noch medizinische Vollversorgung für die Alten und Kranken, für die Behinderten und Schwachen? Der neue Mensch ist das Ziel, was es zu erreichen gilt! Unsere Politiker haben es uns doch gerade tagesaktuell vorgeführt. Nach Baukastensystem stellt man sich den neuen Menschen zusammen. Fehlerfrei muss er sein und leistungsstark, höchst intelligent und robust. Alles andere ist doch in der Ideologie dieser entmenschlichten Politik unwertes Leben, biologischer Abfall. Damals wurde genau das als Herrenrasse bezeichnet, der neue Mensch, der Arier. Dort, wo wir nicht aufpassen, kann sich Geschichte schneller wiederholen, als die meisten von uns denken! Die Alten, die Hochbetagten, die, die jetzt in unseren Alten- und Pflegeheimen leben, die wissen noch wie es damals war, wie es anfing! Die mussten vieles mitmachen, was Größenwahnsinnige und Ideologen in ihrer Menschenverachtung und Gotteslästerlichkeit sich erdacht hatten. Vielleicht mag das ja bei dem ein oder anderen politisch Verantwortlichen, im Unterbewusstsein mit als Antrieb fungieren, dass die Versorgung der Alten und Kranken, der Pflegebedürftigen und Behinderten, so massiv abgebaut werden soll?

Jene politisch Verantwortlichen sind fleißig dabei, ihre vollkommen inakzeptablen Kürzungen in Gesundheits-, Pflege- und Rentensystem damit rechtfertigen zu wollen, dass wir uns diesen Sozialstaat nicht mehr leisten könnten. Es drängt sich in Anbetracht derartiger absurden und wahrheitswidrigen Argumentationen die Frage auf, wie es sein kann, dass für unsere Alten und Betagten, für die Kranken und Pflegebedürftigen die nötigen finanziellen Mitteln nicht da sind, aber Milliardenbeträge ins Ausland gezahlt werden, mit mehr als fragwürdigen Begründungen. So stellt sich z. B.: die berechtigte Frage, wie es denn sein kann, wenn keine Gelder zur Verfügung gestellt werden können für die Alten und Betagten, die Kranken und Pflegebedürftigen, aber grob zusammen gerechnet für das laufende Kalenderjahr 2026 ca. €20 Milliarden als Unterstützung für die Ukraine gezahlt werden können? Oder wie es möglich ist, dass durchschnittlich ca. €1 Milliarde als Entwicklungshilfe pro Jahr nach Indien gezahlt werden, einem Staat, der in der Rangliste der bedeutendsten Wirtschaftsnationen der Welt auf dem sechsten Platz steht? Zudem sollte hier auch eine Tatsache erwähnt werden, die in besonderer Weise interessant ist.

Der beliebteste Bundeskanzler aller Zeiten, dem die Herzen der ganzen Bevölkerung entgegen fliegen, und der im ganzen Land jubelnd begrüßt wird, wo immer er mit der Bevölkerung zusammentrifft, wenn er als begnadeter optimistischer Freudenbote trostspendend und hoffnungsvoll zukunftsweisend den Menschen ihre Ängste und Sorgen nimmt. Dieser unser so hoch geschätzter und verehrter Bundeskanzler Friedrich Merz, der mit absoluter Sicherheit einzigartig in der Geschichte unseres Landes bleiben wird, hat nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in seiner Position als Angestellter bei Black Rock eine Fülle von Ländereien für den Konzern erworben, und hat im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten ebenso großzügig in der Ukraine investiert, indem er selbst dort Grund und Boden erworben hat. Der Vorschlag unseres beliebtesten Bundeskanzler der deutschen Geschichte, dass Eltern bei der Geburt ihres Kindes ein Sparbuch anlegen sollen, und darauf monatlich €50,– einzahlen sollen, damit dieses Kind später als Erwachsener das dadurch angesparte Kapital in eine private Rentenversicherung investieren kann, da die staatliche Rente den Lebensunterhalt für die Alten und Betagten nicht mehr sicherstellen kann, zeigt in erschreckender Weise, wie weit die bürgerliche Realität vom bescheidenen „oberen Mittelständler“ mit einem einem bescheidenen relativ kleinen Privatvermögen von nur ca. €12 Millionen entfernt ist!

Man kann also zusammenfassend attestieren, die Alten und Betagten, die Pflegebedürftigen und Behinderten, sind nur ein Klotz am Bein und ein unnötiger Kostenfaktor für unsere Gesellschaft, dass viele bei der Umsetzung der Reformen im Gesundheitswesen, in der Pflege und in der Rente, in erhebliche finanzielle Existenzschwierigkeiten kommen werden, und ihnen damit eine erdrückende Last aufgebürdet wird, die nur vereinzelte, wenn überhaupt, tragen können. Dieses in den Augen der derzeitigen Bundesregierung unnützes Leben kann, darf und soll nicht weiter subventioniert werden! Die Menschen, die nach dem zweiten Weltkrieg unser Land aufgebaut haben, haben es nicht verdient, dass es ihnen gut geht, da sie nach politischer Auffassung sowieso alle nur Nazis waren und sind. Ihre Kinder und Enkelkinder, die nun in das Rentenalter nach und nach eintreten, haben es auch nicht verdient, dass es ihnen im Alter gut geht, da ihre Eltern und Großeltern ja alles nur Nazis gewesen sein sollen. Die jungen Menschen, die gegenwärtig im Berufsleben stehen, haben es auch nicht verdient, dass es ihnen im Alter gut geht, weil sie ja alle faul sind und nicht genug arbeiten wollen, im Vergleich zu dem angeblich so mehr fleißigen Schweizern! Das ist die Logik und die Aussage, die die gegenwärtige Bundesregierung, und darüber hinaus ein Großteil aller Politiker der hohen Häuser angefangen vom deutschen Bundestag über die Länder und Kreise sowie freie Städte und viele auch kleine Gemeinderäte landauf und landab zu hören ist. Ganz egal welchem Couleur auch immer, die gegenwärtig politisch Verantwortlichen, in den aller meisten Fällen mit Unterstützung oder Tolerierung der Opposition, unterstützen diese Haltung voll und ganz!

Mir fällt, wenn ich darüber nachdenke, wie dekadent unsere Volksvertreter besonders im deutschen Bundestag von Linksaußen bis Rechtsaußen sich benehmen, die Zeilen aus einem alten Gedicht ein, indem es heißt: „Macht man zur rechten Zeit nicht kehrt, wird man auf andere Weis’ belehrt. Es löst sich alle Ordnung auf, das Unheil nimmt nun seinem Lauf!“ Wir können nur hoffen und beten, dass der liebe Gott einer derart menschenverachtenden Politik, die nur auf das eigene Wohl bedacht ist, die meinen, sie stünden über dem Gesetz, (Menschenhandel, Kinderkauf in den USA durch Jens Spahn), denen das Wohl der Bevölkerung vollkommen egal ist, (Größter Waldbrand Nordrhein-Westfalens, Hürtgenwald), der dazu geführt hat, dass unser beliebtester und bester Bundeskanzler aller Zeiten in liebevoller Rücksichtnahme, sich dazu entschlossen hat, seinen dreiwöchigen Jahresurlaub um eine weitere Woche zu verlängern, damit er in Anbetracht seines Amtes und Dienstes, was so übergroßzügig durch den Steuerzahler honoriert wird, er nicht stört! Zu bemerken sei hier allerdings, dass nachdem der Einsatz in Hürtgenwald bezüglich des Brandes beendet war, sich der Bundeskanzler doch dazu entschlossen hat, die örtliche Bevölkerung nicht länger durch seine Abwesenheit zu strafen, und sozusagen als Gnadenakt der Dekadenz mit kompletten Hofstaat am Samstag nach Einsatzende beim Hürtgenwalder Pöbel Audienz zu halten.

Der Einfachheitshalber wurden die Fachleute für die eigene Huldigung, entsprechend instruiert, aus der eigenen Partei direkt mitgebracht. Es sei daraufhingewiesen, dass in ca. 20km entfernten Monschau, das direkt an der deutsch-belgischen Grenze liegt, und am Hohen Venn, wo das Feuer weiter am Wüten ist, der beste Bundeskanzler aller Zeiten nicht vorbeigeschaut hat, und die Einsatzkräfte und Helfer dort nicht ehrend oder löblich erwähnte. Der belgische König hingegen war schon am zweiten Tag der Brandkatastrophe, ins Hohe Venn gekommen, um nicht nur den belgischen Helfern und Einsatzkräften zu danken, sondern auch den Deutschen, sowie den luxembourgern und niederländischen. Auch die schwedische Königin Silvia kam nach wenigen Tagen ebenfalls ins Hohe Venn, um vor Ort sich zu informieren, ob Schweden zusätzlich zu den vier sich im Einsatz befindlichen Löschflugzeugen noch weiter helfen kann vor Ort. Auch Königin Silvia fand lobende und dankbare Worte der Anerkennung für Einsatzkräfte und Helfer.

Eine interessante Tatsache ist dabei, dass deutsche Eifelbauern vor Ort durch den belgischen König und die schwedische Königin geehrt wurden für ihren Dienst und ihre Hilfe, und die gleichen Landwirte, die vorher in Hürtgenwald halfen, die ersten zwei Tage den Dieselkraftstoff für ihre Maschinen (Traktoren und anderes) selber bezahlen mussten, und die Lokalpolitik vor Ort (CDU) sogar einen Spendenaufruf an die Bevölkerung tätigte, um den Landwirten die Kosten zurück zu erstatten, für den verbrauchten Dieselkraftstoff an den ersten zwei Einsatztagen, da die finanziellen Möglichkeiten der deutschen Politik zur Kostenerstattung mangels fehlender Liquidität bedauerlicherweise nicht möglich ist. Die Belgier hatten am ersten Einsatztag sofort kostenlose Tankwagen vor Ort! In Anbetracht einer derartigen unfähigen und bis in die höchsten Spitzen der Staatsregierung respektlosen Politik, die für alles ausreichend Geld zur Verfügung hat, nur nicht für die nötigen Angelegenheiten des eigenen Landes, stellt sich die Frage, ob bei den drastischen Finanzkürzungen für unsere Alten und Betagten, für die Pflegebedürftigen, Behinderten und Kranken vielleicht sich sogar noch ein viel abscheulicherer Plan verbirgt.

Es ist interessant, wenn wir in diesem Zusammenhang einen Blick um ca. 90 Jahre zurückwerfen. In diesen dunklen Zeiten unseres Landes, in den ein menschenverachtendes und gotteslästerliches Verbrechensregime sich an der Macht befand, wurde angeordnet, dass in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen für Alte und Betagte, Behinderte und Pflegebedürftige, sowie schwerst chronisch kranke Menschen, die Grundversorgung mit Lebensmittel und die medizinische Grundversorgung immer weiter reduziert wurden durch künstliche Verknappung mit dem Ziel, all dieses lebensunwerte Leben sozusagen auf natürlichem Wege mit etwas Nachhelfen zu beseitigen, um damit Ressourcen und vor allen Dingen Geld einzusparen. Könnte dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit vielleicht nicht Pate dafür stehen, was unsere angeblich „christlichen“ Politiker am Konzipieren sind? Damals war es die Kirche gewesen, allen voran der Löwe von Münster, der selige Clemens August Kardinal von Galen, der mutig und unerschrocken, und unüberhörbar, diesen perfiden Plan des damaligen Verbrecherregimes beim Namen nannte und öffentlich verurteilte aufs Schärfste! Die Bundespolitik hat vor gar nicht allzulanger Zeit die Möglichkeit eingeführt, das Menschen selbstbestimmt aus dem Leben scheiden können, wenn sie diesen Wunsch mit Nachdruck äußern, und die durch medizinisches Fachpersonal vorbereitete tödliche Infusion selber öffnen. Um diesen Akt des Suizids sozusagen mit staatlicher Erlaubnis vollziehen zu können, müssen nicht etwa schwere unheilbare Krankheiten vorliegen. Nein es reicht aus, wenn die betroffenen Personen der Lasten und Beschwernissen des Alltages dauerhaft überdrüssig werden.

So stellt sich die Frage, ob unsere heutige Politik nicht einfach viel besser und konsequenter sozusagen einen zweiten Versuch starten möchte, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu tätigen, viel eleganter und unauffälliger, als es damals bei den Naziverbrechern war, indem die Belastungen für die Alten und Betagten, den Pflegebedürftigen und Kranken derart massiv erhöht werden, und mit immer neuen Kürzungen auf der einen Seite, sowie neuen Abgaben auf der anderen Seite, eine derartige Überbelastung künstlich herbeizuführen, dass viele die Lebenslast nicht mehr tragen können, dass viele psychisch zusammenbrechen unter den Belastungen des Alters auf der einen Seite, Beeinträchtigungen, Behinderungen und Einschränkungen auf der anderen Seite, dass sie für sich nur noch den eigentlich unfreiwilligen und vielleicht politisch beabsichtigten, also politisch geförderten Suizid als Lösung sehen. Man kann also zusammenfassend sagen, dass nachdem die Schere in der Gesellschaft immer weiter auseinander geht, und der Mittelstand fast nicht mehr existent ist, es zukünftig darauf ankommt, ob ein Leben mit gesundheitlichen Einschränkungen und den Lasten des Alten-Alltags nur noch von jenen ertragen werden kann, die sich ein Vermögen aufbauen konnten?

Die heilige Mutter Anna und der heilige Joachim sind die prominentesten Schutzpatrone der Senioren. Die heiligen Eltern der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria und Großeltern unseres Heilands und Erlösers Jesus Christus sind eine mahnende Erinnerung an alle, mit den Alten und Betagten, den Kranken und Pflegebedürftigen ehrfürchtig, respektvoll, wertschätzenden, liebevoll und warmherzig umzugehen! Ein Politiker, der sich nicht dafür einsetzt, dass es den Menschen besser geht, der nicht erreicht, dass es den Menschen besser geht, und hierbei dürfen wir nicht vergessen, dass eine Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied, der soll sich zum Teufel scheren! In dieser Art hat es einmal Alt-Bundeskanzler Willy Brandt formuliert. Sollten wir nicht sehr genau überlegen, ob es nicht wesentlich sinnvoller und besser ist, dass wir bei den nächsten Wahlen, die kommen werden, unser Kreuz anstatt bei einer der Parteien zu machen, die gegenwärtig in den verschiedenen politischen Vertretungen präsent sind von Linksaußen bis Rechtsaußen, unabhängig von Regierungsverantwortung oder Oppositionsbank von Jahr zu Jahr deutlicher zeigen, dass sie nichts taugen und sie nicht müde werden, unter Beweis zu stellen, dass das einzige, was sie wirklich interessiert und was ihnen wirklich wichtig ist, eben nicht das Volk und das Wohlergehen der Menschen ist, sondern einzig und allein ihr Bankkonto und ihre Diäten!

Über vierzig Parteien standen bei der letzten Bundestagswahl zur Wahl. Sollte es darunter nicht bessere Alternativen geben, als die ganzen menschlich und moralisch gescheiterten Existenzen und Parteien, die aktuell in den hohen Häusern vertreten sind? Eine Politik, wie wir sie gegenwärtig erleben, die nicht mehr auf dem Fundament unseres Grundgesetzes steht, für die der erste Artikel unseres Grundgesetzes nicht Richtschnur und Norm ist, hat ihr politisches Existenzrecht verloren! Was wir in unserem Land brauchen, das sind echte und aufrichtige Politiker, das ist eine Partei, die authentisch und mutig auf dem Fundament des katholischen Glaubens steht! Das ist eine Partei, für die die katholische Sozial- und Sittenlehre nicht eine mögliche Option ist, sondern die selbstverständliche Norm! Die gegenwärtigen Pseudo- „C“- Parteien, die im Bund und Land es auf Steuerzahlers Kosten sich extremst gut gehen lassen, haben nur einzig und allein unter Beweis gestellt, dass sie alles sind, außer christlich! Ein Dr. Konrad Adenauer wäre mit absoluter Sicherheit heutzutage kein Mitglied der CDU und würde sie mit absoluter Sicherheit auch nicht wählen, genau wie ein Dr. h. c. mult. Franz-Josef Strauss heutzutage kein Mitglied der CSU wäre und mit Sicherheit die CSU auch nicht wählen würde!

Man kann sich natürlich dabei die Frage stellen, gibt es überhaupt noch wirklich christliche, katholische Parteien? Ja, es gibt sie tatsächlich noch, für den Freistaat Bayern ist es z. B.: die Bayernpartei! Unser bester, beliebtester, und empathischster Bundeskanzler aller Zeiten, Friedrich, die zweite Wahl, Merz ist im Rahmen einer Fernsehsendung, von einer Kinderärztin mit dem Vorwurf konfrontiert worden, dass er seinen Amtseid genauso gebrochen habe, wie seine getätigten Wahlversprechen, und die geplanten Einsparungen und Belastungen, die einzig und allein zur Lasten der Alten und Betagten, der Pflegebedürftigen, Kranken und Behinderten gehen, als Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeprangert werden müssen. Unseren Gedankengang, den wir hier im vorliegenden Text miteinander reflektieren, ist mit seiner klaren Feststellung und seiner granitharten Kritik, also auch von anderen Bürgern unseres Landes aufgegriffen worden. Natürlich hat Friedrich, die zweite Wahl, Merz diese Tatsachen sowohl bestritten, als auch mit Nachdruck weit von sich geschoben, und in seiner bekannten und mittlerweile mehr als peinlichen „Mimimi“-Art, in der er doch stets der Gute, und das arme Opfer ist, als unerträgliche und inakzeptable Form einer persönlichen Verächtlichmachung seiner Person kritisiert.

Er argumentierte, dass der gegen ihn erhobene Vorwurf den Ärmsten der Armen übermäßig aufbürdenden Lasten nicht der Wahrheit und der Realität entsprechen würden, und das erträgliche Maß von persönlicher Kritik an ihm und seiner Politik inakzeptabel überschritten würde. Mag er vielleicht, als er im Privatjet sitzend, als armer gehobener Mittelständler mit seinem bescheidenen Vermögen von bloß läppischen €12 Millionen einmal selbstkritisch sich und seine Politik reflektiert haben? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Gegen die nun neu geplanten Verbrechen gegen die Menschlichkeit einer menschenverachtenden und gotteslästerlichen Politik, unter der Federführung einer pseudo-christlichen Partei, mit der größten Fehlbesetzung eines politischen Amtes seit Bestehens der Bundesrepublik Deutschland mit Bundeskanzler Friedrich, die zweite Wahl, Merz dürfen die Menschen unseres Landes nicht abfinden und länger schweigen. In dieser Situation sehen wir auch, wo sich die Spreu vom Weizen trennt.

Mitglieder von CDU und CSU, die irgendwo in ihrem Inneren noch einen Funken Anstand haben, und bei denen ein kleiner Hauch von christlichem Gewissen existiert, können, wenn sie aufrichtig und ehrlich sind, die einzige logische Konsequenz ziehen, indem sie ihr Parteibuch zurückgeben, und diese Politik aufs Schärfste verurteilen. Diejenigen, die ihr Parteibuch behalten, sind genau solche Menschen, wie damals beim Verbrecherregime des Nationalsozialismus, die im Gehorsam als brave Parteisoldaten, alles an Verbrechen und Entmenschlichung mitgetragen haben, und im Nachhinein behaupteten, sie hätten von alldem nichts gewusst oder geahnt. Als anständige Menschen und als gläubige Christen haben wir eine moralische Verpflichtung, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln der Rechtsstaatlichkeit, uns gegen den verdeckten Genozid unserer Alten und Betagten, unserer Pflegebedürftigen, Behinderten, und Armen zu stellen! In dieser dunklen Stunde unseres Landes, dürfen wir nicht feige sein, sondern müssen mutig und unerschrocken Gesicht zeigen, sowie es damals der Löwe von Münster, der selige Clemens August Kardinal von Galen es getan hat, und viele aufrichtige Christen in unserem Land ebenfalls taten, trotz zu erwartender staatlicher Schikane und Verfolgung, die es ja mittlerweile auch in unserer Zeit wieder neu gibt!

Wir dürfen und müssen auch den Himmel bestürmen, und die große Zahl der Seligen und Heiligen, der Märtyrer und Bekenner zur Hilfe und zum Beistand rufen, um diesen moralischen Politverbrechern ihr Handwerk zu legen, und die drohenden Gefahren abzuwenden von den Ärmsten der Armen, die ansonsten vollkommen hilflos und schutzlos dieser Entmenschlichung, diesem Elend und dieser Not ausgesetzt sind! Die göttliche Vorsehung hat es gefügt, dass ausgerechnet in unserem Heimatland, sich eine große Anzahl der bedeutendsten Reliquien der Christenheit befinden. So werden in der kleinen Kreisstadt Düren, am Beginn der Eifel, am Rande des Rheinlands, auf halber Strecke zwischen Aachen und Köln seit Jahrhunderten bedeutende Kopfreliquien der heiligen Mutter Anna und des heiligen Joachims aufbewahrt und verehrt. In der Herzensmitte der Stadt, die im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde, wird in einer der hässlichsten Kirchen der Nachkriegszeit der jahrhundertealte Schrein mit dem Haupt der heiligen Mutter aufbewahrt. Am Rande der Stadt befindet sich die schöne, im Krieg fast unzerstörte alte St. Joachimskirche, in der die Reliquienbüste mit Teilen vom Haupt des heiligen Joachim aufbewahrt wird. Alljährlich, um den 26. Juli herum, wird die Annaoktav in Düren begangen, begleitet von einer der größten Kirmesse der Eifel und des Rheinlands.

Das Annahaupt, das der Legende nach durch die heilige Kaiserin Helena, die Mutter des heiligen Kaisers Konstantin aus dem heiligen Land mit nach Deutschland kam, und von der alten Kaiserstadt Trier zuerst nach Mainz kam, wo es allerdings nicht annähernd die Wertschätzung erhielt, wie es der leiblichen Großmutter unseres Heilands sich geziemt hätte, gelangte es nach Düren, wo es auf päpstlicher Anordnung bleiben sollte, und sich bis heute auch befindet. Düren ist im deutschsprachigen Raum der wichtigste und der bedeutendste Wallfahrtsort zur heiligen Mutter Anna und zum heiligen Joachim. Zwar gibt es noch weitere und bedeutende Wallfahrtsorte im deutschsprachigen Raum, wie den St. Annaberg, der sich im damaligen Schlesien und heutigen Polen befindet. Die kirchlichen Feiern, die sich jahrhundertelang auf die zweitägigen Festtage der heiligen Mutter Anna am 26. Juli, und dem heiligen Joachim am 16. August konzentrierten, wurden in den Nachwehen des teils verunglückten zweiten vatikanischen Konzils auf den 26. Juli zusammengelegt, an den nun beiden Heiligen in einer prachtvollen gleichzeitigen Festfeier gedacht wird.

Mögen wir diese beiden großen und bedeutenden Heiligen als treue Vorbilder im Beten, und mächtige Fürsprecher am Throne Gottes, zur Hilfe rufen im Kampf gegen eine menschenverachtenden und gotteslästerlichen Politik, deren größte Opfer und Leidtragende die Ärmsten der Armen sind, unsere Alten und Betagten, unsere Pflegebedürftigen, unsere Behinderten und Kranken, sowie ihre pflegenden und unterstützenden Verwandten und Bekannten, die Menschen mit geringem Einkommen, und die Familien mit Kindern. Mögen wir darauf hoffen und dafür beten, dass die respekt- und anstandslosen, selbstherrlichen und unqualifizierten, menschlichen Steuerverschwendungsmaschinen an der Spitze der politischen Verantwortung ihre eigene politische Unqualifiziertheit und ihre charakterlose moralische Verderbtheit einsehen, und von ihrem menschenverachtenden, gotteslästerlichen und verbrecherischen, höchst kriminellen Vorhaben abweichen, und demütig das Volk um Verzeihung bittend, ihre politischen Karrieren mit vollkommenem Verzicht auf jegliche finanzielle Weitersubenventionierung ihrer Person beenden!

Text: Alexander Kropp, Foto: Katholische Pfarrgemeinde St. Lukas, Düren, 2026

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