Endlich ist es so weit: Der Teufel hat eine Partei gefunden, denn „Die Partei“ erwies ihm scheinbar eine große Ehre, und verunglimpfte das Andenken an Hubert Aiwanger.

Martin Sonneborn, das Gewissen des Europaparlaments und auch des gesamten Universums, und seiner intellektuell allmächtigen Partei genügten wohl nicht die gewohnt beleidigende Satire, nein, es musste schon eine „Satanatire“ sein. An was liegt es, dass scheinbar intellektuelle und gebildete „Bio-Deutsche“, die sich zu oft als die Moralapostel Deutschlands, des gesamten Universums und allen anderen Multiversen darstellen, so tief gesunken sind, sich an Verstorbenen zu vergreifen? Könnte es damit zusammenhängen, dass es überwiegend Atheisten sind?

Selbstverständlich ist Satire erlaubt, aber sie hat auch Grenzen. Diese Grenzen halten Sonneborn und sein Team immer ein, wenn es um islamistische Gewalttäter oder auch um islamistische Terrororganisationen geht. Diese Gruppierungen werden überwiegend von der Satire des Herrn Sonneborn und seiner Partei verschont, traut man ihnen nicht zu, die intellektuelle Brillianz dahinter zu sehen? Oder ist es etwa doch so, dass sich die moralisch über Gott stellenden „Bio-Deutschen“ an solche Kaliber nicht heran trauen, und man lieber auf toten Konservativen herumhackt?

Die Scheindebatte, die „Die Partei“ dazu führt, um sich eine Rechtfertigungsgrundlage zu erarbeiten, indem man auf die Antisemitismusvorwürfe gegen Aiwangers Bruder oder auch auf die Remigrationspläne der AfD verweist, verfängt nur bei hasserfüllten Linksradikalen, denn bei einem echten Kampf gegen Rechts oder gegen einen Neonationalsozialismus gibt es keine guten oder bösen Nazis. Wenn man auf seinen Plakaten damit wirbt, Nazis töten zu wollen, sollte man auch einen Blick in die Ukraine werfen. Aber auch hier versagen die intellektuellen Übermenschen auf ganzer Linie.

„Die Partei“ wirft anderen Rückgratlosigkeit und Entmenschlichung vor, betreibt diese Eigenschaften aber als Volkssport. Es kann nur so sein, dass diesen intellektuellen Übermenschen langweilig geworden ist, oder es an Wählern und Mitgliedern fehlt, weshalb man sich auf das Spiel mit Satan einlässt. Um ihm zu gefallen, verunglimpft man dann auch verstorbene Politiker aus dem demokratischen Spektrum. Der Verwahrlosungs- und Verrottungsprozess der europäischen Union macht scheinbar auch nicht vor den Hirnen der Mitglieder einer sich allen überlegen fühlenden Partei halt. Intellektualität kann einen davor schützen, ein asoziales Schwein zu sein, sie muss es aber nicht: Und sie muss es auch nicht zwangsläufig bei Herrn Sonneborn.

„Die Partei“, in welcher sich überwiegend Studenten und Intellektuelle verdingen, die natürlich nach Beendigung ihres Studiums und Eintritts in die gut dotierten Jobs von ihrer überintellektualisierten Parteiarbeit nichts mehr wissen wollen, ist der lebendige Beweis, wie man Wahlkampfkostenrückerstattungsgelder für satirisch unterfütterte Nutzlosigkeit verschwenden kann. In jeder Gesellschaft gibt es immer einen gewissen Prozentsatz von Menschen, die sich über die Gesellschaft im allgemeinen und auch im speziellen lustig machen und den Rest der Gesellschaft verhöhnen. Dieses Benehmen rechtfertigen sie damit, dass sie anderen vorgeblich intellektuell und moralisch überlegen sind, und leiten daraus ihre elitäre Einzelstellung ab. Natürlich kann man eine solche Betrachtungsweise auch anders wahrnehmen: Man könnte meinen, dass es sich hier um den asozialsten und verrottesten Bodensatz der deutschen Nachkriegsbourgeoisie handelt.

„Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten und Meinungen sind die des Autors und entsprechen nicht zwangsläufig der Position der Bayernpartei.“

Text: Marco Scholz, Foto: KI-generiert

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